Das Label Mutual Musik, an dem ich seit einiger Zeit beteiligt bin, veröffentlicht eine neue Platte: “Prince of the Night” heißt das gute Stück, produziert von Johannes Beck, inklusive eines Remixes von Map.ache und einem Track zusammen mit Tristen. Das bezaubernde Artwork stammt von Fine Musique. Ab 26.9. im Plattenladen und ab 10.10. digital. Einen Vorgeschmack gibt’s hier:



Diese Diashow benötigt JavaScript.

So langsam zeigen sich die ersten grünen Knospen an dem kahlen Baum vor meinem Küchenfenster. Heute war es also mal an der Zeit, meine Fotos aus den vergangenen Monaten zu ordnen. Ich bin natürlich immer noch Fan von analoger Fotografie. Doch seitdem ich Besitzerin eines HTC Smartphones bin, kam ich natürlich nicht daran vorbei die diversen Pseudo-Analog-Foto-Apps zu testen. Am besten gefällt mir Vignette, auch wenn die zahlreichen Einstellungen meiner Meinung nach nicht wirklich viel mit den tatsächlichen analogen Techniken zu tun haben. Diese Bilder sollen die Optik eines Kodak Portra Filmes haben, darüber lässt sich wohl streiten. Aber im Vergleich zur normalen Kamera des Telefons verleiht die App den Bildern immerhin ein wenig unscharfen, kontrastlosen Charme. Hier also eine kleine Zusammenfassung meiner Wintererlebnisse in Bayern, Erfurt und Berlin.


Fahrt ins Blaue Flyer Die Ausstellung “Fahrt ins Blaue” war ein großer Erfolg: Das Baystübl war bei der Eröffnung proppevoll und wir feierten entspannt uns und die Kunst. Doch bis endlich alles am richtigen Platz hing (oder genauer gesagt klebte), musste ich tatsächlich noch ganz schön zittern. Liz Universe’s Bilder fuhren per Mitfahrzentrale durch die ganze Republik und blieben wetterbedingt im Schnee stecken. In letzter Minute erreichten sie mich nach einer wirklichen Fahrt ins Blaue und bildeten einen großartigen Kontrast zu den filigranen Zeichnungen und Illustrationen von Fine Musique und Monja Gentschow im Vorraum. Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich hier noch einmal ein Bild unseres kleinen Gruppenausflugs machen.


Continue reading ‘AUSSTELLUNG// Fahrt ins Blaue’


Dieser Beitrag kommt von meiner Freundin Joy, die eine herrliche weihnachtliche Dekoration in einem Hundesalon am Maybachufer entdeckt hat. Statt Ochs und Esel flankieren Schäferhund und Boxer das Jesuskind. Damit wünsche ich allen eine schöne Vorweihnachtszeit und frohes Fest!
Krippe im Schaufenster des Hundesalon Balfanz in Berlin-Neukölln


Fahrt ins Blaue FlyerEndlich nicht mehr nur über Kunst schreiben sondern selber Kunst ausstellen, die ich gut finde – davon träume ich schon etwas länger. Nun ist es endlich soweit und ich bin ganz furchtbar stolz, die erste von mir kuratierte Ausstellung ankündigen zu dürfen. “Fahrt ins Blaue” heißt sie und ab kommenden Donnerstag werden unter diesem Motto Illustrationen, Zeichnungen, Texte und installative Arbeiten in den Hinterzimmern des Baystübl (ex Bergstübl) zu sehen sein. Fünf Künstlerinnen konnte ich versammeln, an denen ich vor allem ihren Hang zum Narrativen schätze. Beschreibung der Ausstellung: Continue reading ‘AUSSTELLUNG// Fahrt ins Blaue’


Meine Freundin Lisa ist seit kurzem an der Meisterschule für Mode in München und macht gerade an einem Wettbewerb von DaWanda mit. Zum Start des neuen Disney-Films “Rapunzel – neu verföhnt” (was für ein Titel…) sucht die Modeplattform das innovativste Newcomer-Outfit. Die Erlöse der Aktion gehen an das Projekt DIE ARCHE und darum finde ich das ganze sehr unterstützenswert. Lisa hat ein nudefarbenes Kleid geschneidert, das mit seinem leuchtenden Schulteraufsatz an einen halbtransparenten Lampion erinnert. Märchenhaft!

Unterstützt Liz Universe und “herzt” ihr Outfit! Hier.

Liz Universe - Lampion

Foto: Phil Pham


Die Masterarbeit ist abgegeben (darum war es hier auch so ruhig) und zu meiner großen Freude gibt es endlich wieder einen neuen Mix. Wer’s mag, sollte auch am 12.11. in der Wendel in Berlin-Kreuzberg vorbei schauen, wo ich mit Fine und Johannes Beck auflege. Listen & love!

Playing in wet leaves Mix on Soundcloud


Schlossplatz Berlin Detail
Ich überzeugte mich kürzlich selbst von diesem Luftschloss am Schlossplatz und entdeckte, dass die Infotafeln vor Ort dringend aktualisiert werden sollten. Da ist nämlich noch so eine Kuppel drauf, die sich als viel zu teuer herausgestellt hat. Und ohne ist doch auch schön. Ein paar Meter weiter informiert mich der Schilderwald doch tatsächlich über ein Gebäude, dass irgendwie nicht mehr so zeitgemäß war und mittlerweile einer viel schöneren und pflegeleichteren Wiese Platz gemacht hat. Wann das Luftschloss sich endlich in Stein verwandeln wird? Da bin ich offensichtlich nicht die einzige, die sich das fragt.
Berlin Schlossplatz


Die Sommermode 1979 war gar nicht mal so anders als heute. Und die ostdeutsche Modefotografie offensichtlich auch nicht. Ich liebe jedenfalls dieses Bild von Ute Mahler, wünsche mir diese weiße Bluse und einen Tag am See!

Foto: Ute Mahler



Was fehlt in Berlin? Richtig, ein Strand! Die
Kopenhagener habens da schon besser, sie können einfach in die Metro steigen und sind innerhalb von ein paar Minuten am Amager Strandpark. Nahe der Öresund-Brücke kann man hier auf zwei Kilometern tauchen, paddeln oder einfach in der Sonne bruzzeln. Was Architektur und Design angeht sind die Dänen ja viel mutiger als wir, und das zeigt sich selbst hier am Strand. Keine Dixieklos oder klinisch geflieste Bretterbuden muss der Strandgast hier aufsuchen, nein, auf der künstlichen Insel befinden sich die Toiletten und Duschen in modernen Betonbauten, die gleichzeitig als Aussichtsplattformen dienen. Bei meinem Besuch am vergangenen Wochenende freute ich mich aber vor allem über das tolle Licht, den Blick übers Meer bis nach Malmö und ja, auch über die salzige Brise.


Der Rundgang der UdK steht vor der Tür und ich freue mich auf die Arbeiten meiner talentierten Kommilitonen. Ein paar Highlights in diesem Jahr:

- Johannes Vogl lockt die Besucher im Foyer der Hardenbergstraße 33 in ein pechschwarzes Pfadfinderzelt. Darin präsentiert er Video-, Klang- und Lichtarbeiten unter einem glitzernden Sternenhimmel. Licht und Schatten, Hell und Dunkel, der Tag und die Nacht sind seine Themen. Aber auch das Glück und das Unglück, über die manchmal nur der Zufall entscheidet. Leider nicht zu sehen, aber auf jeden Fall meine Lieblingsarbeit von ihm ist die “Marmeladenbrotstreichmaschine”.

- Unterhalten, irritieren, aufklären? Prof. Dr. Wolfgang Ruppert von der Arbeitsstelle für Kulturgeschichtliche Studien fragt nach den Aufgaben des Künstlers für die Gesellschaft. Sein Vortrag dazu findet am Sonntag um 15 Uhr in der Hardenbergstraße, Raum 158, statt.

- Der Filmemacher und DJ Oskar Offermann stellt am Samstag seine Abschlussfilme vor. Düstere Themen haben die beiden Werke gemeinsam: „Asphalt“ handelt von einem Obdachlosen, der resozialisiert werden soll und daran scheitert. In „Disorder“ spielt Oskar selbst einen jungen Mann, der über Essen versucht, sich seiner verflossenen Liebe zu nähern.

ASPHALT, 2009/2010, Spielfilm, 30min
Samstag, 17.07.10 / 14h / Raum 6 (kleiner Hörsaal)
Samstag, 17.07.10 / 20h / Raum 10 (großer Hörsaal)

DISORDER, 2010, fiktionaler Essayfilm, 15min
Samstag, 17.07.10 / 16h / Raum 10 (großer Hörsaal)
Sonntag, 18.07.10 / 13h / Raum 6 (kleiner Hörsaal)

UdK-Medienhaus / Grunewaldstr. 2-5 / Berlin Schöneberg

picture by Georg Roske.

picture by Georg Roske.

- Jan-Kristof Lipp und Georg Roske haben ein sehr aufwändiges Fotoshooting mit halbnackten Models, Dornenkronen und viel viel goldener Farbe veranstaltet. Unter dem Titel “La Jeunesse Dorée” zeigen sie Bilder und Texte zum Thema Hedonismus und Dekadenz. Inklusive Dildos und Albinos. Ebenfalls im Medienhaus, in den Räumen der Klasse Hickmann.

- Party Party: Das Sommerfest am Donnerstag Abend im verwunschenen Garten der Hardenbergstraße. Für Hipster: Die Vernissage im Medienhaus am Freitag Abend. Schließlich ist das Rundgangs-Wochenende auch das Ende des Semesters und das darf gefeiert werden!

(Das komplette Programm gibt es hier.)


Strick-Urban Art
Seit meinem Besuch beim Stricknachmittag in der Jacki Terrasse (siehe der Artikel von Les Mads) bin ich großer Fan von selbst gemachten Wollkunstwerken geworden, auch wenn meine Strickkünste im Moment eher bescheiden sind. Vielleicht wird es ja noch was bis zum Winter.
Jedenfalls habe ich mich über diese Entdeckung am Hermannplatz gefreut: Eine umstrickte Straßenlaterne, die für die Tierschutzorganisation peta wirbt. Vermutlich wurde hier keine tierische Wolle, sondern ein synthetisches Garn verwendet. Strick-Streetart tut keinem weh und macht den Straßenrand ein wenig bunter!



Irgendwo in Kreuzberg: Musik-Café Balalaika.


Ein Fernsehteam vom ZDF war bei der Berlin Biennale auf der Suche nach besonders ausgefallenen Bilder. Da kamen ihnen das Mammut und sein Freund, der kopflose Stegosaurus, die hier den Innenhof bewohnen, wohl gerade recht.
Mammut und Stegosaurus


Im Innenhof meines Hauses konnte man kurzzeitig und unangekündigt diese Installation eines unbekannten Künstlers bewundern. Bitte beachten Sie auch die Malereien an der Wand im Hintergrund, vielleicht vom selben Künstler. Hier werden Fragen der naiven Kunst und des radikalen Minimalismus’ diskutiert… Mit der Leichtigkeit eines spontanen künstlerischen Prozesses.




Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.